AMINOSÄUREN

Aminosäuren sind die Bausteine der Proteine. Man teilt sie ein in essentielle- und nicht essentielle Aminosäuren. Essentielle Aminosäuren kann unser Organismus nicht selbst aufbauen. Diese müssen unbedingt mit der Nahrung zugeführt werden, wenn Gesundheit und Leistungsfähigkeit nicht beeinträchtigt werden sollen.

Auch die nicht essentiellen Aminosäuren sind für den Aufbau und Erhalt von Muskelmasse notwendig, allerdings kann unser Organissmus diese im Gegensatz zu den essentiellen Aminosäuren aus anderen Stickstoffquellen selbst herstellen.

BCAA - BRANCHED CHAIN AMINO ACIDS (VERZWEIGTKETTIGE AMINOSÄUREN)
Die kontraktilen Elemente der Muskelfasern bestehen zu 30-35 % aus verzweigtkettigen Aminosäuren. Diese Bausteine werden zum Aufbau fast aller Proteine benötigt. Bei intensiven körperlichen Belastungen werden primär Kohlenhydrate zur Energiebereitstellung genutzt. Steht nicht ausreichend Glukoseenergie zur Verfügung, werden die Defizite durch BCAA’s kompensiert. BCAA’S verbessern zudem die Regeneration und den Muskelaufbau nach sportlicher Aktivität.


L-GLUTAMIN
L-Glutamin ist ein wichtiger Nährstoff und dient wie die BCAAs als Energiequelle bei körperlicher Belastung. Es ist die am meisten vorkommende Aminosäure im Muskelgewebe. Durch psychophysischen Stress erhöht sich der Bedarf an L-Glutamin bedeutend. Der dadurch absinkende Glutaminspiegel kann durch die körpereigene Glutaminsynthese nicht gänzlich ausgeglichen werden, was wiederum zur Mobilisation von Aminosäuren aus verschiedenen Geweben führt. Genau darin liegt der Sinn der externen Glutaminzufuhr: sie soll den Gewebsabbau und somit auch Muskelabbau weitestgehend verhindern. Die Zufuhr von L-Glutamin unterstützt weiters eine schnelle Regeneration nach sportlicher Tätigkeit.